Jan Fohler

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Testbericht Avision AD260

In diesem Beitrag testen wir ausführlich den Scanner Avison AD260 für Sie!

In diesem Artikel sprechen wir über:

Erster Eindruck

Nachdem wir unseren Avision AD260 aus dem eher schlichten Pappkarton ausgepackt haben, konnten wir uns schnell eine Übersicht über den überschaubaren Lieferumfang machen.

Hierzu gehörte ein Netzteil mit zwei Stromkabeln (EU und USA), ein USB-3-Kabel, eine CD, diverse Anleitungen und Dokumente, sowie natürlich der AD260 an sich. Dieser war im Übrigen ordentlich für den Transport gesichert. Die zahlreichen, leicht zu lösenden, Fixierklebestreifen waren aber auch schnell entfernt und mechanisch zusammengebaut werden musste nichts weiter. Auf uns machte das Gerät sofort einen sehr soliden Eindruck.

Installation

Auf der mitgelieferten CD finden wir, nachdem wir diese eingelegt haben, schnell die Treiber, sowie diverse Softwareanwendungen. Darunter AVScan, den Avision Button Manager und PaperPort SE 14. Näheres zu diesen Tools finden Sie in unseren separaten Testberichten.

Die Installation des Treibers ist einfach und selbsterklärend. Wichtig: Sie sollten den Scanner wirklich erst am Ende der Installation (Sie werden dazu aufgefordert) an Ihren Computer anschließen und einschalten. Je nach Betriebssystem könnte Ihr Computer sonst ggf. automatisch falsche Treiber installieren, was im Nachhinein zu Problemen führen kann.

Wir haben uns im Anschluss noch zur Installation des Avision-eigenen Tools „Button Manager“ entschieden, mit welchem die Funktionstasten am Scanner angesteuert werden können. Sowohl vom Computer, als auch vom Scanner.

Funktionen am Gerät

Am Gerät selbst findet sich ein übersichtliches Bedienfeld mit 4 Tasten und einem kleinen schwarz-weiß LCD-Display wieder: „Scan“, „Cancel“, „Pfeil hoch“, „Pfeil runter“. Daneben befindet sich der Power-Button zum Ein- und Ausschalten und wechseln in den Energiesparmodus.

Im LCD-Display wird einem das aktuell ausgewählte Profil angezeigt. Die Profile können im Button Manager am PC konfiguriert und umbenannt werden.

Zwischen den einzelnen Profilen können Sie einfach über die beiden Pfeiltasten wechseln.

Haben Sie das richtige Profil ausgewählt, starten Sie mit der „Scan“-Taste den Scanvorgang. Mit „Cancel“ können Sie den Scanvorgang abbrechen.

Das war´s – alles andere wird am PC eingestellt.

Konfiguration der Scanprofile

Wie von vielen Avision-Scannern gewohnt läuft die Konfiguration der Scanprofile über den Avision Button Manager. Hat man sich hier einmal reingefuchst (Hilfe findet Ihr in unserem „Avision Button Manager“-Tutorial), geht die Konfiguration schnell von der Hand. Wir haben nun also zwei Scanprofile definiert. Eines für Dokumente (Auflösung 300 dpi, Duplex, mehrseitige PDF mit OCR, automatische Drehung und Löschung leerer Seiten, automatische Farberkennung) und eines für Bilder (600 dpi (maximum), Simplex).

Scannen

Wie bereits weiter oben erwähnt kann der Scanvorgang nun entweder vom PC oder über das Anklicken einer Schaltfläche im Button Manager gestartet werden. Funktionell unterscheiden sich beide Varianten nicht.

Begonnen haben wir mit einer einzelnen Seite … und waren sofort von der Geschwindigkeit (man bedenke die Preisklasse) überrascht und angetan. Also forderten wir den AD260 etwas mehr heraus:
Falzflyer mit dickem Papier, Lieferschein mit dünnem Papier, Visitenkarte, 3-4 Seiten normales Papier und on Top einen Personalausweis … und waren noch mehr überrascht. Bei stetig hoher Einzugsgeschwindigkeit und ohne Kompromisse wurde alles eingezogen und bei späterer Begutachtung des erstellten PDFs konnten wir keine großartigen Qualitätseinbußen feststellen. Einziges Problem, das ist bei dieser Art von Einzugstechnik (zwei gegenläufige Einzugsrollen) aber normal, war, dass die kleineren Dokumente nicht ganz gerade eingezogen wurden und somit einen leichten Schatten am Rand aufwiesen. Das störte uns aber nicht weiter.

Zuletzt wollten wir noch einen großen Stapel einscannen und nutzten die volle ADF-Kapazität von 100 Blatt nahezu vollständig aus. Bei angegebenen 60 Seiten pro Minute sollten diese also in unter 2 Minuten erfasst sein – war aber leider nicht so. Fairerweise muss man gleich erwähnen, dass dies aber nicht dem Scanner selber geschuldet war, sondern dem Button Manager. Nach ca. 20-25 Blatt machte der AD260 immer eine kurze Atempause. Dies lag schlichtweg daran, dass wir durchsuchbare PDFs erzeugen wollten und dies unmittelbar im Hintergrund passiert. Wir haben im Anschluss nochmal mit einer anderen Scansoftware („FIBUscan“ – hier werden erst schnell .jpeg-Dateien erstellen und erst später in ein PDF umgewandelt) denselben Versuch durchgeführt – hier konnte der AD260 auch seine versprochenen Werte halten – und überzeugte uns somit dann doch. Sehr überzeugend war auch das saubere Trennen der einzelnen Seiten. Beim Einzug einer Seite wird sofort die nächste Seite etwas zurückgeschoben und dann gleich wieder eingezogen. So wird ein sehr sauberer Trennvorgang gewährleistet.

Beim Fotoscan mit unserem zweiten Scanprofil haben wir einige alte Fotos in den ADF eingelegt und eingescannt. Mit (natürlich) deutlich langsamerer Geschwindigkeit wurden diese auch sauber eingezogen. An dieser Stelle sei vielleicht kurz erwähnt, dass der Einzug bei schmalerem Papier/Fotos schnell und sauber zusammengeschoben werden kann, sodass ein gerader Einzug gewährleistet und spätere Schatten vermieden werden können. Nachdem die Fotos als fertige Datei erstellt waren, waren wir mit der Scanqualität sehr zufrieden. Die Auflösung war gut, die Farben in Ordnung. Kein Konkurrent zu einem richtigen Fotoscanner, aber das ist er ja nun eben auch nicht.

Lautstärke

Beim Scanvorgang selbst ist der AD260 weder laut noch leise. Meinem persönlichen Empfinden und auch dem Datenblatt nach gibt es hier keine Nennenswerten Besonderheiten.

Im Stand-by ist das Gerät aber schon etwas lauter als andere Geräte. Dies liegt am verbauten Lüfter, welcher für den verbauten Chip wohl einfach notwendig sein wird. Nervt das Geräusch (empfand ich persönlich nicht so), lässt sich der AD260 aber auch mit einem kurzen Druck auf den Power-Button in den Energiesparmodus versetzen und der Lüfter schaltet sich sofort ab.

Ein Blick in das Gerät

Relativ schnell erkennbar lässt sich der AD260 über eine Art versenkten Hebel öffnen. Hat man also mal Papierstau oder vergessen die Tackernadel vom Dokument zu entfernen und es zum Glück im letzten Moment noch gesehen, ist der Scanvorgang mit einem Zug an diesem Hebel sofort gestoppt.

Im Innern sehen wir weiter unten die gegenüberliegenden CCD-Fotoleisten mit genug Platz diese im Laufe der Zeit einfach und schnell zu reinigen.

Weiter oben, leicht versenkt, guckt uns der Ultraschall-Sensor an, mit welchem Avision sehr zuverlässig einen Doppeleinzug von Dokumenten meldet.

Noch weiter oben finden wir im Deckel und im Gehäuse jeweils die gegenläufigen Einzugsrollen. Sehr schön an allen Geräten von Avision  (eben auch an diesem)  finde ich, dass man die Einzugsrollen, wenn man den Scanner schon einige Jahre im Einsatz hat, austauschen kann. Viel mehr echte Verschleißteile gibt es an einem Dokumentenscanner eben nicht. Daher sollte dies auch kein Grund sein ein komplettes Gerät in den Müll zu werfen. Ein Reinigungsprogramm (automatische Drehung der Rollen) gibt es hier, wie bei anderen Herstellern leider nicht. Dafür sind die Rollen aber ohne Werkzeug und mit wenigen Handgriffen ausgebaut. Eine Anleitung hierzu findet Ihr im Handbuch (LINK) in Kapitel 7. Dass so eine Rolle defekt ist, merkt man übrigens daran, dass es gehäuft zum Papierstau kommt, weil die Rollen keinen Grip mehr auf dem Papier haben.

Platz und Transport

Auch wenn die meisten von euch das Gerät wahrscheinlich nur einmal aufbauen und dann stehen lassen werden, gibt es aber auch einige (mich zum Beispiel), welche das Gerät auch gerne mal mit auf eine Messe oder zum Kunden mitnehmen. Andere von euch haben vielleicht auch einfach nicht grenzenlose Weiten auf ihrem Schreibtisch und sind ganz froh schnell mal etwas Platz zu schaffen.

Gerade das gelingt hier auch sehr schnell. Der Dokumenteneinzug und der Auswurf können einfach an das Gerät angeklappt werden, womit der AD260 gleich mal um zwei Drittel seiner eigentlichen Größe schrumpft. Gescannt werden kann übrigens auch ohne den Auswurf auszuklappen. Dann landet das Papier einfach direkt auf dem Tisch.

Für den Transport kann man sehr gut die eigentliche Verpackung nutzen. Schnell den AD260 in die untere Styroporform gestellt, den oberen Styropordeckel drauf und Netzteil und USB-Kabel oben draufgelegt. Ganz ohne Fummelei und Platzprobleme.

Fazit

Für den Einsatz am Arbeitsplatz ist der Avision AD260 ein Scanner, mit welchem man nicht viel falsch machen kann. Nebst gängigen Schnittstellen (TWAIN und ISIS) und einfacher Bedienung spricht die Scangeschwindigkeit und verlässliche Seitentrennung für eine Anschaffung.

Wenn Sie regelmäßig einige Unterlagen (z.B. die Tagespost) und auch mal Sonderformate (Quittungen, Lieferscheine, etc.) scannen möchten ist auch das mitgelieferte Software-Paket gut. Sollten Sie hingegen oft ganze Aktenordner oder sehr viele Seiten auf einmal scannen wollen, empfiehlt sich z.B. per TWAIN in eine andere Software zu scannen.

Wir selber haben einen AD260 übrigens seit mehreren Jahren für unsere Tagespost- und unseren Rechnungseingang im Einsatz und sind sehr zufrieden mit dem Gerät. Rollen mussten wir bisher keine tauschen und eine regelmäßige Wartung kann einfach und schnell von den meisten Mitarbeitern erledigt werden.

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632,00 € – 1-2 Werktage Lieferzeit

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